Investitionsbedingungen

Polen gehört zu den attraktivsten Investitionsstandorten weltweit. Das Land verzeichnet kontinuierlich stabiles Wirtschaftswachstum und bietet Unternehmern gut ausgebildetes und kostengünstiges Personal. Der Körperschaftssteuersatz beträgt 19% und die Gewerbesteuer entfällt. Unternehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung führen ihr Geschäft in der Regel genauso wie polnische Firmen - hier gilt die Regel der Gleichbehandlung. So können auch ausländische Firmen von zahlreichen Fördermaßnahmen in Polen profitieren.

Bei der Investitionsförderung kann es sich um Fördermaßnahmen des Staates, um Finanzhilfen aus den EU-Strukturfonds sowie um regionale Vergünstigungen handeln. Grundsätzlich gilt, dass die Summe aller beanspruchten Fördermittel eine maximale Förderquote nicht übersteigen darf. Die maximale Förderquote entspricht einem festgelegten prozentuellen Anteil an den sog. qualifizierten (förderungsfähigen) Kosten. Eine Förderquote in Höhe von 60 % gibt somit den entsprechenden Anteil erstattungsfähiger Mittel am investierten Kapital an.

Die Europäische Kommission hat entsprechende Förderquoten bis zum Jahre 2013 bereits bewilligt. Ihre Höhe richtet sich nach den jeweiligen Regionen/Wojewodschaften. Bis auf die Stadt Warschau mit dem niedrigsten Fördersatz von 30% liegen die Förderquoten in den einzelnen Wojewodschaften bei 50 bzw. 40%. Im Falle mittelständischer und kleiner Unternehmen können die Förderquoten entsprechend um 10% bzw. 20% erhöht werden, so dass die maximale Förderung 60 bzw. 70% betragen kann. Die staatliche Förderquote für Großinvestitionen mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mio. EUR bemisst sich anhand einer gesonderten Methode.

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